Hauptzielgruppe sind sogenannte „Best Ager“, die sich gerne auf große Reise begeben. Die Zahlen des zur französischen Pilote-Gruppe gehörenden Unternehmens sprechen für sich: Etwa 40 Millionen Euro Jahresumsatz 2008 oder anders gesagt 700 verkaufte Fahrzeuge unterstreichen die Beliebtheit der Modelle.
Stückzahl-1-Fertigung
Frankia setzt auf die auftragsbezogene Fertigung. Es gibt keine Lagerfahrzeuge sondern nur die Produktion nach Kundenwunsch. „Schon in der Mittelklasse eine solch individuelle Bauweise anzubieten, ist einzigartig“, so Produktionsleiter Günther Bisani. Und dennoch sei sie nötig – allein die vielen Variablen bei der Heckgaragen Gestaltung ließen ein anderes Vorgehen gar nicht zu.
Hauptziel: Gewicht reduzieren
Das Gewicht wirkt sich enorm auf die Spritkosten aus. Also gilt es, mit leichten Materialien eine solide Optik zu erzielen und darüber hinaus hohe Stabilität und Sicherheit zu garantieren. In der Schreinerei bei Peter Strobel kommen daher Leichtbauplatten, Pappel-Sperrholz oder – teils selbst gefertigte – Sandwichplatten zum Einsatz.
Alles selbst gemacht
Nicht nur Boden und Interieur, sondern auch Außenwände stellt man bei Frankia selbst her.
Letztere entstehen auf einer Maschine von WEINMANN. Und für die RMB-Serie werden Echtholzfurniere verarbeitet. Eine „BÜTFERING“ verleiht den Platten dann den letzten Schliff.
Vertrauen in die HOMAG Group
Es begann vor vielen Jahren mit einer Plattenaufteilsäge von HOLZMA – von der nach einem Großbrand im Dezember 2005 allerdings nichts mehr übrig blieb. Lediglich der Kern der damals ebenfalls schon im Einsatz stehenden WEINMANN blieb erhalten. Also war schnelle Hilfe gefordert. Günther Bisani: „Die guten Erfahrungen ließen uns auch bei HOMAG Bayern anfragen – und das schnelle Handeln der Mitarbeiter dort begeisterte uns.“ So ging es nur wenig später, schon Ende Januar, mit dem Bau der Reisemobile weiter – mit zwei BRANDT Kantenanleimmaschinen, einer LIGMATECH Rückführung sowie zwei Bearbeitungszentren von WEEKE und HOMAG. 2009 kamen dann weitere Maschinen hinzu. Auch eine HOLZMA Säge erfüllt wieder treu ihre Dienste. Auf ihr erfolgt der gesamte Zuschnitt – ganz gleich, ob Holz-, Aluminium- oder Kunststoffplatten.
„Was uns begeistert ...“ Peter Strobel und Günther Bisani über ihre Maschinen in der Schreinerei
„An WEINMANN schätzen wir das Arbeiten mit zwei Tischen im Wechsel. So laufen das Vorfräsen (Prägematerial) und das Maßfräsen (verpresste Sandwich-Platte) parallel. Unglaublich: die Bearbeitungsgröße von 11 x 3 Metern.“
„Bei HOLZMA hilft uns die Zeit- und Materialersparnis durch die Optimierung Schnitt Profi(t) sowie die Etikettierung, mit der wir die nachfolgenden Stationen steuern. Und: Bis heute läuft die Säge reibungslos – im Zweischichtbetrieb.“
„Bei BRANDT überzeugt uns die Kantenqualität sowie das schnelle, sichere und automatische Umrüsten auf andere Kantenarten. Dank der Rückführung sparen wir einen zweiten Mann ein.“
„Der Vorteil unserer WEEKE liegt in der Schnelligkeit. Hier bearbeiten wir unsere Kleinteile – und fahren mit einem Spezialfräser bis zu 80 m/min.“
„BÜTFERING: Top-Ergebnisse erhielten wir schon beim ersten Test – also noch vor dem Kauf. Und das, obwohl wir BÜTFERING damals denkbar schlechte Bedingungen vorgegeben hatten. Eine derart gute Schleifqualität – das erlebten wir bei keinem anderen Anbieter.“
„Wir sparen Zeit mit HOMAG denn die Multi Processing Unit der Venture 21 spart etwa 4-5 Werkzeugwechsel pro Teil. Weitere Vorteile: Komplexe Bohrbilder und viel Flexibilität durch die Kappsäge. Die Venture 20 dagegen überzeugt durch perfekte Freiform-Kanten (PowerEdge).“